Gericht stoppt Credit Suisse

GENF. Ein Genfer Zivilgericht hat der Credit Suisse (CS) die Übermittlung von Daten eines ehemaligen Angestellten an die US-Justiz untersagt.

Drucken
Teilen

GENF. Ein Genfer Zivilgericht hat der Credit Suisse (CS) die Übermittlung von Daten eines ehemaligen Angestellten an die US-Justiz untersagt. Erstmals wurde damit von einem Gericht die Datenübermittlung nach Anhörung der Bank vorläufig untersagt, wie der Genfer Anwalt Douglas Hornung, der den Angestellten vor Gericht vertrat, sagt. Dieser Entscheid gebe Anlass zur Hoffnung für alle anderen Angestellten, die eine Übermittlung von Daten befürchteten, sagt Hornung. Das Genfer Gericht verbietet der CS in einer Verfügung, Dokumente, die den am USA-Desk der CS beschäftigten ehemaligen Angestellten betreffen, an Dritte oder Drittstaaten zu übermitteln. Anfragen hätten gemäss den internationalen Regeln zur Rechtshilfe zu erfolgen. (sda)