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GEBÄUDETECHNIK: Hälg kombiniert ihre Stärken

Die St. Galler Firmengruppe Hälg hat das konjunkturell freundliche Jahr 2017 genutzt, um mit verschiedenen Dienstleistungen voranzukommen. Die Palette an Projekten wächst in der ganzen Schweiz.
Thorsten Fischer
Der Händlerstützpunkt von Aston Martin in Niederwil. Hier hat Hälg alle Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen installiert und in der Folge auch den Auftrag für Wartung und Unterhalt der Anlagen ergattert. (Bild: Sabrina Stübi (14. März 2018))

Der Händlerstützpunkt von Aston Martin in Niederwil. Hier hat Hälg alle Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen installiert und in der Folge auch den Auftrag für Wartung und Unterhalt der Anlagen ergattert. (Bild: Sabrina Stübi (14. März 2018))

Thorsten Fischer

«Das Resultat unserer Arbeit ­verschwindet normalerweise in Technikräumen, Wänden und Böden. Hauptsache, es funktioniert», hebt die Hälg Group mit Sitz in St. Gallen hervor. Dennoch – oder gerade deshalb – ist es wichtig, in der Gebäudetechnik auf Qualität zu setzen. Denn es bestehe die Tendenz, die Dienstleistungen der Branche als austauschbares Gut wahrzunehmen. «Die Qualität einer Planung nimmt der Kunde oft erst nach Jahren wahr.» Hinzu kommt, dass das Geschäft durch einen aggressiven Preiswettbewerb ­geprägt ist, auch in Phasen der Bauhochkonjunktur.

Die Inhaber der Firmengruppe, die Gebrüder Roger und Marcel Baumer, skizzierten daher am Jahresmediengespräch, wie sie ihre Qualitätsstrategie bisher umgesetzt haben und weiterver­folgen wollen. Im Geschäftsjahr 2017 verzeichnete Hälg – im Einklang mit der Ausbaubranche – ein gutes Jahr, mit dem sich die Firmeninhaber «mehr als zufrieden» zeigen. So steigerte die Gruppe ihren Gesamtumsatz von 270 Millionen auf 293 Millionen Franken. Was auch die Früchte der seit 2015 verfolgten differenzierten und profitablen Wachstumsstrategie sind. Das Jahresplus von 7,3 Prozent im vergangenen Jahr folgt nach zwei Jahren der Konsolidierung (siehe Grafik).

Philosophien müssen übereinstimmen

Die Hälg Group expandierte neben organischem Wachstum durch drei Firmenzukäufe. Auch bei Akquisitionen weiche man nicht von der langfristigen und nachhaltigen Geschäftspolitik ab, betonte die Firmenspitze, die das Familienunternehmen in vierter Generation führt. Das heisst: Die übernommenen Firmen müssen die gleiche langfristige Philosophie verfolgen und gemeinsame Werte haben.

Organisatorisch wurden die beiden zugekauften Unternehmen Leo Rütsche AG (Sanitär und Service, St. Gallen) und Electro Oil Service AG (Ror­schacherberg, Heizungsservice) direkt in die Hälg & Co. AG in­tegriert. Die dritte Akquisition, die Dober AG aus Schlieren, bleibt als eigenständiges Unternehmen erhalten. Ihr Leistungsportfolio, das von Heizung, Sanitär und Badumbau bis zu Service reicht, ergänze die bestehenden Dienstleistungen für Wohn- und Gewerbebau in der Region ­Zürich-Limmattal.

Marcel Baumer zog ausserdem eine Bilanz zur neu gegründeten Vadea AG innerhalb der Gruppe. Die Hälg Group habe mit der Lüftungsreinigung, der Einführung der Leistungen Bad­umbau und Brandschutzplanung sowie der Stärkung der vorher verteilten Ingenieureinheiten in der neu gegründeten Firma zugelegt. Im Weiteren zeigte sich, dass die im vergangenen Herbst eröffnete neue Hälg-Nieder­lassung im liechtensteinischen Gamprin-Bendern einen ersten Beitrag geleistet hat.

«Wir bewegen uns in allen Bereichen des Gebäudelebens­zyklus vorwärts, von der Planung über den Bau und den Service bis zum Betrieb», lautet die Bilanz von Gruppenchef Roger Baumer. Mittlerweile wurde auch die Schwelle von 1000 Mitarbeitenden erreicht – wie die steigenden Umsatzzahlen ein sichtbares Zeichen für die fortschreitende ­Expansion.

Trends aufmerksam verfolgen

Um auch in diesen Phasen die Ansprüche als Qualitätsanbieter einlösen zu können, geht Hälg verschiedene Wege. Es wird auf allen Ebenen in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert. Zukunftsträchtige Technologien wie die Entwicklung virtueller Gebäudemodelle oder das Internet der Dinge verfolgt die Gruppe sehr aufmerksam.

Schliesslich wird der Anspruch, der führende Schweizer Dienstleister für Gebäudetechnik zu sein, stärker mit Beispielen nach aussen dokumentiert. Im aktuellen Geschäftsbericht sind Projekte aus allen Sparten aufgeführt. Beim Händlerstützpunkt des Sportwagenherstellers Aston Martin in Niederwil etwa hat Hälg nicht nur 2015/2016 die ­Anlagen für Heizung, Lüftung und Kälte installiert, sondern im vergangenen Geschäftsjahr auch den Auftrag für Wartung und Unterhalt der Anlagen erhalten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Lüftungsanlage, die den verschiedenen Ansprüchen in Werkstatt und Car-Safe gerecht werden muss.

Die Hälg Group will auch künftig wachsen. Mit der Hälg Facility Management soll in absehbarer Zeit ein weiterer Markt erschlossen werden. Im Blickfeld behält Hälg auch das wichtige Servicegeschäft und die damit verbundenen Leistungen, die mit «vielfältigen Anstrengungen» gestärkt werden sollen.

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