GEBÄUDETECHNIK: Hälg-Gruppe mit rückläufigem Umsatz

Die in der Gebäudetechnik tätige Hälg-Gruppe hat im vergangenen Jahr die sinkenden Umsätze im Hochbau gespürt: Der Umsatz des St.Galler Familienunternehmens ging von 298 auf 274 Millionen Franken zurück.

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Hälg führte 2015 weniger Grossaufträge mit hohem Material– und Fremdleistungsanteil aus, legte aber bei wertschöpfungs– und personalintensiven Dienstleistungen zu. (Bild: Ralph Ribi)

Hälg führte 2015 weniger Grossaufträge mit hohem Material– und Fremdleistungsanteil aus, legte aber bei wertschöpfungs– und personalintensiven Dienstleistungen zu. (Bild: Ralph Ribi)

ST.GALLEN. Trotz des Umsatzrückgangs konnte Hälg die eigene Wertschöpfung steigern, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Deutlich gewachsen sei der Sanitärbereich und die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, wodurch sich auch der Personalbestand leicht erhöht habe.

Hälg führte 2015 weniger Grossaufträge mit hohem Material− und Fremdleistungsanteil aus, legte aber bei wertschöpfungs− und personalintensiven Dienstleistungen zu. Der starke Schweizer Franken drückte die Verkaufspreise und damit den Umsatz. Gleichzeitig profitierte Hälg kurzfristig von tieferen Einkaufspreisen.
Für die kommenden Monate erwartet die Hälg-Gruppe einen weiterhin starken Preiswettbewerb in der Branche. Weitere Optimierungen dürften nötig sein. «Dennoch ist mit einer Baukonjunktur auf hohem Niveau zu rechnen», heisst es. Die aktuelle Auftragslage stimme zuversichtlich.

Die Hälg-Gruppe bietet Gebäudetechnik-Dienstleistungen an und unterhält 19 Standorte mit 900 Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz. (sda)