Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Gallus hält an Stellenabbau fest

Trotz Vorschlägen der Belegschaft, soll die Montage künftig in Deutschland stattfinden.
Kaspar Enz
Die Montage der Etikettendruck-Maschinen soll ins deutsche Langgöns verlagert werden. (Bild: Ralph Ribi)

Die Montage der Etikettendruck-Maschinen soll ins deutsche Langgöns verlagert werden. (Bild: Ralph Ribi)

Wie Mitte August bekannt wurde, plant der Druckmaschinenhersteller Gallus Ferd. Rüesch einen Stellenabbau. Die Montagetätigkeiten sollen von St.Gallen nach Deutschland verlagert werden. Dort ist die Heidelberg-Gruppe zu Hause, zu der Gallus seit fünf Jahren gehört.

Im Rahmen eines Konsultationsverfahrens hatte die Arbeitnehmervertretung Zeit, Vorschläge einzureichen, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen. «Die Arbeitnehmervertreter haben gute Arbeit geleistet», sagt Christof Naier, Geschäftsführer von Gallus. «Aber es war kein Vorschlag darunter, der genügend grosse Einsparungen gebracht hätte, so dass man auf den Abbau verzichten könnte.» Demnach werden ab Anfang 2020 bis Mitte 2021 rund 53 Stellen in St.Gallen abgebaut.

Suche nach Anschlusslösungen

Dieses Jahr gebe es noch keine Kündigungen. «Wir setzen alles daran, um für möglichst alle Betroffenen eine Anschlusslösung zu finden», sagt Naier. Dazu sei Gallus in Kontakt mit regionalen Firmen. In St.Gallen bleiben noch rund 170 Stellen. Neben dem Showroom sind das die Entwicklung, der Service und das Produktmanagement. Die rund 20 Arbeitsplätze in Herisau sind nicht betroffen.

Auch wenn der Stellenabbau nicht verhindert werden konnte, seien manche Vorschläge der Belegschaft aufgenommen worden, so Naier. «Es geht vor allem um Vorschläge zu Effizienzsteigerungen, die wir aber zum Teil schon angedacht haben.»

Gewerkschaften nicht zufrieden

«Trotz der grundsätzlich aufschlussreichen Stellungnahme der Geschäftsleitung sind wir nicht zufrieden mit dem ­Ergebnis der Konsultation», sagt Korab Macula vom Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz. Sie rufe die Betriebsführung auf, die Vorschläge der Mitarbeitenden noch einmal im Detail zu prüfen. Ebenso sei der Verwaltungsrat aufgefordert, sich mehr für den Standort St.Gallen einzusetzen. «Im Weiteren verlangen wir klare Zugeständnisse beim Sozialplan», so Macula.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.