General Electric

Für Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt ist der GE-Kahlschlag bedauerlich, aber nur halb so schlimm

General Electric streicht in der Schweiz 1200 Arbeitsplätze. Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt glaubt, dass die Situation auf dem Arbeitsmarkt derzeit so gut ist, dass die Entlassenen schnell eine neue Stelle finden werden.

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Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt: Die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei so gut, dass die GE-Angestellten schnell einen neuen Job finden werden.

Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt: Die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei so gut, dass die GE-Angestellten schnell einen neuen Job finden werden.

Keystone

General Electric verkündete gestern: «Der Plan sieht einen möglichen Abbau von höchstens 1200 Stellen vor.» Das sind immerhin 200 Arbeitsplätze weniger, als noch Anfang Dezember 2017 angekündigt wurden. Gegen 700 Mitarbeitenden droht die Kündigung, der Rest der Stellen dürfte über die natürliche Fluktuation abgebaut werden können, so GE. Doch der Standort Oberentfelden wird geschlossen und nach Birr verlegt.

Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt kommentiert die Vorgänge: "Wir bedauern den Abbau der industriellen Arbeitsplätze bei GE, auch wenn es nun letztlich 200 Arbeitsplätze weniger sein werden."

Vogt schätzt die Lage aber nur halb so schlimm ein, wie sie auf den ersten Blick aussehen mag: "Viele Mitarbeiter haben dank der guten konjunkturellen Lage und wegen der langen Dauer des Konsultationsverfahrens zwischenzeitlich bereits eine neue Stelle gefunden und selbst gekündigt", sagt Vogt auf Anfrage. Und weiter: "Ich gehe davon aus, dass es deshalb zu deutlich weniger Kündigungen bei GE kommen wird, als ursprünglich angenommen." (nav/jk)