Jungunternehmerpreis: Fünf St.Galler Start-ups buhlen um den Diamanten

Gesundheit, IT, Bildung, Sicherheit: Die Palette der Innovationen ist vielfältig, mit denen junge Firmen um den Startfeld Diamant kämpfen.

Thomas Griesser Kym
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Das Objekt der Begierde: Die Auszeichnung Startfeld Diamant, Ausgabe 2016.

Das Objekt der Begierde: Die Auszeichnung Startfeld Diamant, Ausgabe 2016.

Bild: Benjamin Manser

Aus der Rekordzahl von 40 Bewerbungen haben sich fünf junge, innovative Unternehmen für das diesjährige Finale des Startfeld Diamant qualifiziert. Der Jungunternehmerpreis wird von der St.Galler Kantonalbank zusammen mit dem Innovationsnetzwerk Startfeld per Jurywahl am kommenden 3. Juni verliehen. Und das sind die Finalisten:

– Die Vivatum PD AG aus Eschenbach im Linthgebiet ist ein Gesundheits-Start-up. Es modernisiert und digitalisiert die manuelle Dialyse als Therapie für zu Hause.

– Die St.Galler TalentWerk AG bietet Community Tools für Bildungsanbieter, Verbände und Vereine, damit diese ihre Netzwerke besser nutzen können.

– Die Matriq AG ist ein St.Galler Jungunternehmen, das ein einzigartiges individuelles Wasserzeichen für Kunststoffbauteile entwickelt. Dieses soll Rückverfolgbarkeit, Fälschungsschutz und Sicherheit gewährleisten.

– Die Actesy AG aus St.Gallen hat eine IT-Lösung entwickelt. Diese verbindet die gängigsten Businesssysteme und lässt sie miteinander kommunizieren, als wären sie ein System.

– Die St.Galler Stromal Therapeutics AG ist ein Biotech-Spin-off des Kantonsspitals St.Gallen. Es entwickelt neue immuntherapeutische Medikamente zur Behandlung von Krebs und chronischer Entzündungskrankheiten.

Gossik gewinnt die Gunst des Publikums

Bereits vergeben ist der Publikumspreis in Höhe von 2500 Franken. Dieser geht jeweils an den Bewerber mit den meisten Stimmen im Online-Voting. Gewonnen hat mit 1353 Stimmen das Start-up Gossik aus Wittenbach. Die Produktivitäts-App des Unternehmens lernt von den Erfahrungen aller Nutzer, um die Erreichung individueller Ziele zu unterstützen.