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Freihandel mit Schweiz hat noch Luft nach oben

Aussenhandel Exportfirmen im EU-Raum nutzen die Vorteile des Freihandelsabkommens mit der Schweiz viel weniger aus als Schweizer Unternehmen. Auch EU-Importeure von Schweizer Produkten profitieren nicht voll von den Vorteilen. Das seit 1973 existierende Freihandelsabkommen Schweiz–EU findet sich an achter Stelle, hinter Island, Serbien, der Türkei, Chile, Albanien, Algerien und Mazedonien, wie die Welthandels- und Ent­wicklungskonferenz der UNO (Unctad) in einer Studie festhält.

Weniger als drei Viertel der EU-Exporte ziehen einen Vorteil aus dem Abkommen mit der Schweiz. Im Exporthandel mit Island profitieren dagegen 88 Prozent der Exportfirmen im EU-Raum vom Freihandelsabkommen. Zwischen 2009 und 2013 entgingen den EU-Firmen laut Unctad im Durchschnitt jährlich 25,3 Milliarden Franken an Zoll-vergünstigungen. Dies gilt für alle Abkommen, die bis 2013 in Kraft waren.

Schweizer Exporteure nutzen das Abkommen

Auf Seiten der Schweizer Exportunternehmen sieht es anders aus. Sie nutzten die Freihandelsabmachung zu 90 Prozent. Die in der Schweiz entgangenen Vorteile beliefen sich auf gut 4 Milliarden Franken. Von den Importeuren wurde das Abkommen mehr genutzt. Schweizer Produkte, auf Rang elf der EU-Einfuhren, wurden zu 89 Prozent gemäss dem Freihandelsabkommen importiert. Die Schweizer Importeure nutzten die Vorteile zu 80 Prozent. Dadurch entstanden auf Schweizer Seite Kosten von 650 Millionen und auf EU-Seite von fast 180 Millionen Franken. (sda)

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