Frankreich büsst die UBS

PARIS. Die UBS muss in Frankreich eine Busse über 10 Mio. € bezahlen. Die Bankenaufsicht legt der französischen Tochter der Grossbank «Laxheit» bei der Kontrolle von möglichem grenzüberschreitendem Steuerbetrug zur Last.

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PARIS. Die UBS muss in Frankreich eine Busse über 10 Mio. € bezahlen. Die Bankenaufsicht legt der französischen Tochter der Grossbank «Laxheit» bei der Kontrolle von möglichem grenzüberschreitendem Steuerbetrug zur Last. UBS Frankreich hat angekündigt, dass sie angesichts der «ungerechtfertigten Höhe» der Strafe überlege, Beschwerde beim obersten Verwaltungsgericht Frankreichs einzulegen. Hintergrund ist ein 2012 eröffnetes Verfahren der Bankenaufsicht gegen die UBS. Der Führung der französischen UBS wurde nun vorgeworfen, dass sie spätestens seit Herbst 2007 von «schwerwiegenden Risiken» betreffend juristischer oder disziplinarrechtlicher Verfahren wegen möglicher Beihilfe zum Steuerbetrug sowie in Bezug auf «den Ruf des Finanzinstituts» wusste. (sda)