Forderungen und Applaus

Der Kaufmännische Verband Schweiz (KV Schweiz) hat die UBS aufgefordert, dem vom Abbau betroffenen Personal «zumutbare Stellen im Konzern» anzubieten. Wie der KV Schweiz pochte auch der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) auf die Anwendung des kürzlich ausgehandelten Sozialplans.

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Der Kaufmännische Verband Schweiz (KV Schweiz) hat die UBS aufgefordert, dem vom Abbau betroffenen Personal «zumutbare Stellen im Konzern» anzubieten. Wie der KV Schweiz pochte auch der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV) auf die Anwendung des kürzlich ausgehandelten Sozialplans. SBPV-Zentralsekretärin Marie-France Goy sagte auf Anfrage, noch mehr Sorge bereite dem Verband die unsichere Zukunft der Beschäftigten der Auslandbanken in der Schweiz.

Analysten hingegen begrüssten die Massnahmen als weiteren Beitrag zum Wiederaufbau des Vertrauens im Markt. Die Experten der Helvea betonten, dass der Abbau angesichts des derzeitigen Branchenumfelds nicht unerwartet komme. Die UBS werde mit der Massnahme ihre Kosten weiter senken können. Unter dem Strich könnte dabei aber nicht allzu viel herausschauen: Unglücklicherweise sänken die Erträge im Investmentbanking derzeit fast im selben Tempo, wie die UBS ihre Kosten herunterschraube, schrieb Helvea.

Die Bank Wegelin begrüsste in ihrem Marktkommentar, dass die Ideen der neuen UBS-Führungscrew zunehmend Formen annähmen. Dass diese Ideen auch offen kommuniziert würden, dürfte laut Wegelin bei den Investoren auf offene Ohren stossen. (T. F./ap)

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