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Bell-Tochter Hilcona lanciert fleischlosen Burger aus den Bergen

Fast-Food-Fleischalternativen zählen in der modernen Küche zu den Speisen der Zukunft. Die Liechtensteiner Hilcona, Tochter des Fleischverarbeiters Bell, hat einen in der Schweiz entwickelten fleischlosen Burger vorgestellt. Der soll auch Fleischtigern munden.
Günther Meier
Sieht aus wie ein herkömmlicher Burger, ist aber fleischlos: «The Green Mountain Burger» der Liechtensteiner Hilcona. (Bild: PD)

Sieht aus wie ein herkömmlicher Burger, ist aber fleischlos: «The Green Mountain Burger» der Liechtensteiner Hilcona. (Bild: PD)

Ein Jahr Entwicklungsarbeit steckt im fleischlosen Burger, der auch Fleischliebhabern schmecken soll. Diese Vorgabe erhielt ein Projektteam der Hilcona AG. «The Green Mountain Burger» orientiert sich geschmacklich an den bekannten Fleischburgern, unterscheidet sich optisch kaum von ihnen und lässt sich auf allen Garstufen zubereiten.

Mit dem «Green» im Namen soll angedeutet werden, dass es sich um eine ursprüngliche, gesunde und nachhaltige Ernährung handle, während «Mountain» auf die regionale Herkunft und Produktion mit speziellem Geschmacksversprechen hinweise. Entstanden ist der «Green Mountain Burger» in Landquart im Bündnerland, am Fusse des Vilans.

Pflanzlich und grossteils regional

Unter der Leitung der Lebensmitteltechnologin Julia Sackers entwickelte ein Team von jungen Köchen den pflanzenbasierten Burger, der hohe Anteile an Ballaststoffen und Eiweiss aufweist. Für die Bissfestigkeit sorgt laut Werner Ott, Projektleiter der Hilcona Taste Factory The Green Mountain, Soja aus biologischem Anbau. Laut Julia Sackers stammen die meisten Zutaten aus der Region oder zumindest aus den Nachbarländern. Ausnahmen sind das Kokosfett und das Sojamehl, das aber aus Schweizer Herstellung nach Landquart kommt.

Präsentieren den fleischlosen Burger: Koch Michael Lock, flankiert von Lebensmitteltechnologin Julia Sackers und Green-Mountain-Projektleiter Werner Ott. (Bild: PD)

Präsentieren den fleischlosen Burger: Koch Michael Lock, flankiert von Lebensmitteltechnologin Julia Sackers und Green-Mountain-Projektleiter Werner Ott. (Bild: PD)

Der fleischlose Burger, der vorerst nur in der Gastronomie erhältlich ist, soll einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Diese ist gerade im Nahrungsmittelsektor ein wichtiges Zukunftsthema, weil immer mehr Menschen ernährt werden müssen. In diesem Zusammenhang ist es laut Julia Sackers sinnvoll, Soja direkt für Nahrungsmittel zu verwenden anstatt es zuerst an Tiere zu verfüttern, die dann zu Nahrung verarbeitet werden.

Auch Burgerbrater McDonald's versucht sich an fleischloser Alternative

Mit dem «Green Mountain Burger» ist die Fertig- und Frischproduktherstellerin Hilcona, die dem grössten Schweizer Fleischverarbeiter Bell gehört, in die Entwicklung und Produktion pflanzenbasierter Fleischalternativen eingestiegen. Das Team der Hilcona Taste Factory in Landquart arbeitet an weiteren Produkten, die unter dem Label Green Mountain auf den Markt gelangen sollen. Die fleischlosen Produkte richten sich nicht nur an Vegetarier, sondern mehr noch an Flexitarier, die hin und wieder zu Fleisch greifen.

Auch andere Firmen springen auf den Fleischlostrend auf. So hat McDonald’s in Deutschland einen Burger auf Soja- und Weizenbasis lanciert. In der Schweiz ist der «Big Vegan TS» vorerst nicht erhältlich.

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