Flawa prüft Vorschläge der Mitarbeitenden

Das Konsultationsverfahren bei der Flawa steht kurz vor dem Abschluss. Ende nächster Woche sollen die Mitarbeitenden über die Ergebnisse informiert werden.

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Niklaus Knüsel (Bild: Hanspeter Schiess)

Niklaus Knüsel (Bild: Hanspeter Schiess)

FLAWIL. Ende Januar hatte die Flawa AG bekanntgegeben, dass sie einen Teil der Produktion bis 2015 nach Polen verlagern will – was in Flawil bis zu 100 von 150 Arbeitsplätzen kosten könnte. Damit begann auch das Konsultationsverfahren, in dem die Mitarbeitenden Vorschläge einbringen können, um den Stellenabbau beim Flawiler Wattehersteller zu minimieren.

«Wir haben einige Vorschläge von den Mitarbeitenden bekommen», sagt CEO Niklaus Knüsel auf Anfrage. Diese würden sorgfältig ausgewertet. Ebenso würden Gespräche mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit geführt. Das Ergebnis der Prüfung will er Ende nächster Woche den Mitarbeitenden bekanntgeben.

Während in den meisten Unternehmen eine Betriebskommission die Mitarbeitenden in einem Konsultationsverfahren vertritt, gibt es eine solche bei der Flawa nicht. «Wir wollen den Prozess intensiv mit allen Mitarbeitenden führen», versichert Knüsel. Letzte Woche traf er sich mit Vertretern der Gewerkschaft Unia. Ein zweckmässiger Ablauf des Verfahrens sei ohne Betriebskommission kaum möglich, hatte diese kritisiert. (ken)