Fitnesskur wegen starken Frankens

Drucken
Teilen

Michael Pieper Die Frankenstärke ist für den Industriellen Michael Pieper auch eine Fitnesskur. Pieper kontrolliert den grössten Aktionär der Arbonia AG und ist Besitzer des Küchenkonzerns Franke. Er räumt ein, dass Schweizer Zulieferer durch ausländische ersetzt werden mussten. «Wir waren dazu gezwungen, in der Schweiz war es zu teuer», sagt Pieper im Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

Der Franken ist gemäss Pieper noch immer viel zu stark. Idealerweise müsste ein Euro etwa 1.20 Franken oder 1.30 Franken kosten. Der Druck habe aber auch zu besseren Leistungen angespornt. «Wir waren extrem dazu getrieben, noch besser zu werden», sagt er. Für grössere Industriebetriebe allerdings sei der Druck zu hoch. (sda)