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Firmen zeigen sich gelassen

Digitalisierung Trotz vieler Stimmen, wonach die Digitalisierung die Wirtschaftswelt tüchtig umkrempeln wird, zeigen sich Schweizer Unternehmer erstaunlich gelassen. Rund 60 Prozent der 2500 Firmen, die von der UBS befragt worden sind, erwarten laut eigenen Angaben durch die Digitalisierung keine oder nur geringe Veränderungen für ihr Geschäftsmodell. 12 Prozent der Firmen hätten gar angegeben, sie seien von der Digitalisierung nicht betroffen. «Die Frage ist, ob die noch schlafen oder ob die recht haben», sagt UBS-Schweiz-Chefökonom Daniel Kalt. Lediglich 6 Prozent der Firmen hätten geantwortet, sie gingen von fundamentalen Veränderungen ihres Geschäftsmodells aus. Für 35 Prozent der Unternehmen dürfte die Digitalisierung grössere Anpassungen mit sich bringen.

Am stärksten betroffen fühlen sich demnach der öffentliche Sektor, die Finanzdienstleister und die Logistikbranche. Auch Medien stünden vor grossen ­Herausforderungen, hiess es. Auf der anderen Seite rechnen Baufirmen, Immobiliengesellschaften und Unternehmensdienstleister oder die Kulturbranche mit den geringsten Veränderungen durch die Digitalisierung.

«Wir fanden die Umfrageergebnisse überraschend», sagt UBS-Schweiz-Chef Martin Blessing. «Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die haben es noch nicht gemerkt, oder die Digitalisierung findet einen Tick langsamer statt, als man glaubt.» Denn Verhaltensänderungen von Menschen bräuchten Zeit. Kalt sagt, es sei gut vorstellbar, dass die Digitalisierung gar nicht so viele Jobs vernichten werde, wie Leute in Rente gehen werden. (sda)

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