Firmen können positive Beispiele liefern

Weshalb sitzen bei der TKB so wenig Frauen in Chefsesseln? Der Thurgau hat ländliche Strukturen, traditionelle Muster halten sich hier länger. Ausserdem ist es in ländlicheren Gegenden schwieriger, Beruf und Familie zu vereinbaren. Beim Krippenangebot etwa können wir nicht mit dem der Städte mithalten.

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Markus Hundsbichler Personalleiter der Thurgauer Kantonalbank

Markus Hundsbichler Personalleiter der Thurgauer Kantonalbank

Weshalb sitzen bei der TKB so wenig Frauen in Chefsesseln?

Der Thurgau hat ländliche Strukturen, traditionelle Muster halten sich hier länger. Ausserdem ist es in ländlicheren Gegenden schwieriger, Beruf und Familie zu vereinbaren. Beim Krippenangebot etwa können wir nicht mit dem der Städte mithalten.

Wird es in 15 Jahren mehr Chefinnen geben als heute?

Dieser Wandel zeichnet sich bereits heute ab. Viele Frauen streben nach Führungspositionen und bilden sich dementsprechend weiter.

Was müssen Unternehmen ändern, damit es für Frauen einfacher wird, Führungspositionen einzunehmen?

Das liegt nicht nur an den Unternehmen. In erster Linie braucht es mehr Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft. Einzelne Firmen können dann mit positiven Beispielen voranschreiten.

Und was kann ein Frauennetzwerk wie das «TKBelle» in diesem Punkt beitragen?

Einzelinteressen finden oft weniger Anklang als die eines Netzwerks. In diesem Sinne kann es den Anliegen der Frauen mehr Gewicht verleihen. Für die Frauen selber kann die Mitgliedschaft in einem Netzwerk ermutigend sein. Sie sehen, dass sie mit ihren Anliegen nicht alleine dastehen. (jmw)

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