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Finma bestraft Privatbank

Korruption Die Finanzmarktaufsicht Finma bestraft eine weitere Schweizer Privatbank, die in die brasilianische Korruptionsaffäre um den Ölkonzern Petrobras und den Baukonzern Odebrecht involviert ist. Die PKB Privatbank SA mit Sitz in Lugano habe im Zusammenhang mit dem Skandal Geschäftsbeziehungen und teils millionenschwere Transaktionen ungenügend abgeklärt und damit schwer gegen Geldwäscherei­bestimmungen verstossen, teilte die Finma mit. Sie zieht bei der PKB unrechtmässig erzielte Gewinne über 1,33 Millionen Franken ein und setzt einen Prüfer ein. In der Schmiergeldaffäre hat die Finma total vier Verfahren gegen Schweizer Banken eröffnet. Neben jenem gegen die PKB sind zwei weitere abgeschlossen (gegen die Bank BSI und gegen die Banque Heritage SA), eines läuft noch. Die brasilianischen Behörden ermitteln in dem Skandal gegen zahlreiche aktuelle und frühere Manager und Politiker.

Die PKB, die unter anderem auch eine Niederlassung in Zürich hat, teilte mit, der Fall gehe auf einen Angestellten zurück, der betrügerisch vorgegangen sei. Die Bank habe sich stets an höchsten Standards orientiert und 2014 selber die Behörden informiert über Fakten im Zusammenhang mit dem Fall, die man bei eigenen internen Kontrollen entdeckt habe. (rtr/red)

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