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EZB will Banken mehr kontrollieren

Bankenaufsicht Die Bankenaufseher der EZB wollen Finanzinstituten bei der Steuerung von Kapitalausstattung und Liquidität stärker auf die Finger schauen. Dazu sollen einheitliche Leit­linien für die Institute festgelegt werden, wie die Europäische Zentralbank (EZB) gestern mitteilte. Die neuen Vorgaben sollen dabei helfen, Schwachstellen im Management von Kapital- und Finanzpolstern zu beheben. Sie sollen ab 2019 zur Beurteilung der Institute herangezogen werden.

Um Krisen besser überstehen zu können, müssen Banken über ausreichend Kapital und Finanzmittel verfügen. Wie dies erreicht werden soll, haben die EZB-Bankenwächter bereits Anfang vergangenen Jahres in einem Mehrjahresplan erläutert.

Entwürfe für die nun angekündigten Leitlinien sollen der Finanzbranche in Kürze zu einer Stellungnahme vorgelegt werden. Für den 24. April plant die EZB eine öffentliche Anhörung dazu. Die Konsultationen sollen bis zum 4. Mai dauern. (rtr)

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