Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EXPANSION: Bank Linth vor der Expansion in den Thurgau

Die Bank Linth will im kommenden Mai eine Filiale in Frauenfeld eröffnen. Von den Platzhirschen Raiffeisen und TGKB will man sich über das Angebot abgrenzen. Bald stösst schon die zweite Regionalbank in den Thurgau vor.
Die Bank Linth will im Mai in Frauenfeld ihren ersten Thurgauer Standort eröffnen. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

Die Bank Linth will im Mai in Frauenfeld ihren ersten Thurgauer Standort eröffnen. (Bild: ENNIO LEANZA (KEYSTONE))

Im kommenden Mai will die Bank Linth ihren neuen Standort in Frauenfeld eröffnen. Die Regionalbank spricht von einem «Kontaktpunkt», an dem es kein klassisches Schaltergeschäft geben wird, keinen Bancomaten, keine Ein- und Auszahlungen und keinen Geldwechsel.

Vorgesehen sind vielmehr zwei Berater, je einer für Firmenkunden und KMU sowie für Privatkunden. Die Kunden können sich in allen Fragen rund um die Themen Finanzieren, Anlegen oder Vorsorgen beraten lassen, ein Konto eröffnen oder eine Hypothek aufnehmen.

Im Thurgau sind die Kantonalbank und Raiffeisen sehr stark. Dennoch zeigt sich David Sarasin, Chef der Bank Linth, von den Erfolgschancen seines Instituts überzeugt. «Wir sind leicht anders positioniert. Zudem ist der Thurgau ein sehr spannender und erfolgreicher Kanton, auch für KMU.» Und: Bisher gibt es keine Regionalbank im Thurgau. Lange dürfte die Bank Linth aber nicht die einzige Vertreterin dieses Genres vor Ort sein: Für 2019 oder 2020 hat sich auch Valiant in Frauenfeld angekündigt.

Frauenfeld wird unterstützt aus Winterthur

Der Frauenfelder Kontaktpunkt der Bank Linth wird unterstützt vom zwölfköpfigen Team der Geschäftsstelle in Winterthur. Dort ist die Bank Linth seit fünf Jahren präsent, und «das Geschäft hat sich fast doppelt so schnell entwickelt als erwartet», sagt Sarasin. Immer wieder seien dort auch Thurgauer als neue Kunden vorstellig geworden. Winterthur sei inzwischen der viertwichtigste Standort der Regionalbank mit Hauptsitz in Uznach und 19 Geschäftsstellen.

Je nachdem, wie sich Frauenfeld entwickle, sei auch hier ein Ausbau denkbar. Betreffend allfälliger weiterer Expansionsschritte in der Nordostschweiz halte die Bank Linth die Augen offen in den Kantonen Thurgau und St.Gallen sowie im Raum Winterthur.

Mit dem Geschäftsjahr 2017 zeigt sich David Sarasin «sehr zufrieden». Der Jahresgewinn stieg um 12,7 Prozent auf 22,6 Millionen Franken. Der Geschäftsertrag nahm um 10,5 Prozent auf 96 Millionen Franken zu, wozu das Zinsengeschäft 66 Millionen Franken beisteuerte (+6,4 Prozent). Mit jeweils zweistelligen Raten wuchs der Erfolg im Börsen- und im Handelsgeschäft. Für 2018 rechnet die Bank Linth als grösste Ostschweizer Regionalbank mit einer «stabilen Entwicklung». (T. G.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.