EU warnt vor gut 2000 Produkten

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Konsum Die EU-Kommission hat im vergangenen Jahr mehr als 2000 Produkte als gefährlich für den Konsumenten eingestuft und die Mitgliedstaaten vor diesen gewarnt. Am häufigsten waren Spielzeug (26%), Kraftfahrzeuge (18%) und Kleidung (13%) betroffen, wie die für Konsumentenschutz zuständige EU-Kommissarin Vera Jourova gestern in Brüssel sagte.

Der Onlinehandel mit als gefährlich eingestuften Produkten, die von nationalen Behörden bereits aus dem Markt genommen wurden, ist demnach leicht angestiegen. Bei 244 Artikeln sei dies 2016 der Fall gewesen. Die EU-Kommission habe deshalb die Zusammenarbeit mit Amazon, Ebay und Alibaba verstärkt, sagte Jourova. Mehr als die Hälfte der mit Warnungen versehenen Produkte stammte aus China.

Die Schweiz ist dem EU-Schnellwarnsystem Rapex nicht angeschlossen. Liegen jedoch Hinweise vor, dass ein schädliches Produkt auch in die Schweiz geliefert oder von einer Schweizer Firma hergestellt oder vertrieben wurde, werden die Schweizer Behörden informiert. (afp)