Ermittlungen gegen Microsoft

PEKING. Microsoft bekommt Ärger mit den chinesischen Aufsichtsbehörden. Es gebe kartellrechtliche Ermittlungen gegen Manager des US-Softwarekonzerns, teilte die zuständige Behörde SAIC gestern mit.

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PEKING. Microsoft bekommt Ärger mit den chinesischen Aufsichtsbehörden. Es gebe kartellrechtliche Ermittlungen gegen Manager des US-Softwarekonzerns, teilte die zuständige Behörde SAIC gestern mit.

Die Firma habe nicht ausreichend Informationen über das Windows-System sowie andere Office-Anwendungen gegeben, hiess es zur Begründung. Daher seien nun Dokumente und Verträge, E-Mails sowie andere Daten kopiert worden. Allerdings sei die Untersuchung noch nicht abgeschlossen, weil wichtige Microsoft-Manager nicht in China gewesen seien. Am Montag hatten die Behörden Microsoft-Büros in mehreren Städten wie Peking und Shanghai unter die Lupe genommen. (sda/reu)

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