ERMATINGEN: UPC übernimmt Glasfaserkabelnetz in Ermatingen

In der Gemeinde Ermatingen wurde das Kabelnetz durch die Regionalantenne Ermatingen AG (RAE AG) betrieben. Nun hat die RAE AG das Kabelnetz per 1. Juli 2016 an die Mitaktionärin UPC verkauft.

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Die Regionalantenne Ermatingen wird nach dem Verkauf an die UPC aufgelöst. (Bild: fotolia)

Die Regionalantenne Ermatingen wird nach dem Verkauf an die UPC aufgelöst. (Bild: fotolia)

Seit 1989 betreibt die Regionalantenne Ermatingen AG (RAE AG) das Kommunikationsnetz in Ermatingen im Kanton Thurgau. Was mit dem Aufbau des Kabelfernsehnetzes in den Achtzigerjahren begonnen hatte, führte gemäss einem Mediencommuniqué vom Donnerstagmorgen dank stetigem Ausbau und Investitionen zu einem modernen und zeitgemässen hybriden Glasfaser- und Koaxialkabelnetz. Nun haben sich die Gemeinde Ermatingen sowie die übrigen privaten Aktionäre der RAE AG im Rahmen einer strategischen Neuorientierung entschieden, ihre Aktien per 1. Juli 2016 an die Mitaktionärin UPC zu verkaufen.

Da die RAE AG seit 1989 Partner von UPC ist, ändere sich für die rund 1‘100 Kunden mit dieser Übernahme nichts. Unter der Führung der grössten Kabelnetzbetreiberin der Schweiz werde zudem sichergestellt, dass langfristig in das Glasfaserkabelnetz investiert werde.

Der Verwaltungsrat der RAE AG zeigt sich mit dem Verkauf des Kommunikationsnetzes denn gemäss Mitteilung auch zufrieden: „Die Infrastruktur Glasfaser bedarf eines hohen Expertenwissens, wirtschaftlicher und technischer Ressourcen. UPC kann unseren Kundinnen und Kunden all dies bieten, sodass die Zukunft des Glasfaserkabelnetzes in Ermatingen gesichert ist.“ Die RAE AG wird sich mit dem Verkauf des Netzes auflösen. (pd/red.)