Erfindung
Eschliker Kemaro AG wird vom Bund unterstützt – Hinterthurgauer Reinigungsroboter erobern die Welt

Unternehmen aus Eschlikon baut weltweit einmalige Reinigungsroboter für die Industrie und wird vom Schweizer Technologiefonds mit einer Million Franken unterstützt.

Stefan Borkert
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Der Reinigungsroboter im Einsatz in einer Lagerhalle.

Der Reinigungsroboter im Einsatz in einer Lagerhalle.

Bild: PD

Die 2016 gegründete Kemaro AG aus Eschlikon hat mit ihren Reinigungsrobotern für Aufsehen gesorgt. Die Unterstützung durch den Schweizer Technologiefonds sei ein wichtiger Schritt, wenn es um die Wachstumsfinanzierung unseres Unternehmens gehe, sagt Mitgründer des Start-ups Armin Koller. Die gesprochene eine Million Franken ermögliche es, die industrielle Produktion des autonomen Industrie-Reinigungsroboters K900 hochzufahren und die Markt-Expansion mit strategischen Partnern voranzutreiben.

Der Technologiefonds verbürgt Darlehen an Schweizer Unternehmen, deren neuartige Produkte eine Verminderung von Treibhausemissionen ermöglichen. Die Kemaro AG gehört damit zu einer Gruppe von mehr als 100 Schweizer Firmen, die seit dem Jahr 2013 vom Technologiefonds des Bundes unterstützt wurden.

Verzicht auf den Einsatz von Chemikalien

Der K900 halbiert den Arbeitsaufwand.

Der K900 halbiert den Arbeitsaufwand.

Bild: PD

Der vollautonome Kehrsaugroboter reinigt Industrieböden nachhaltig ohne Einsatz von Chemikalien und Wasser. Gemäss Angaben von Kemaro wird durch die eingebaute Staubabsaugung die Staubbelastung massiv reduziert. Ausserdem könne der Arbeitsaufwand für die Reinigung von Industriehallen durch den Einsatz des Trockenreinigungsroboters mindestens halbiert werden.