Erdgas Ostschweiz mit soliden Zahlen

Anlässlich ihrer Generalversammlung konnte die Erdgas Ostschweiz AG für das Geschäftsjahr 2010/11 ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren. Dies in einem schwierigen Marktumfeld.

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ZÜRICH/WIL. Trotz eines durch Währungsschwankungen und volatile Preise geprägten anspruchsvollen Marktumfelds hat die 70 Mitarbeitende zählende Erdgas Ostschweiz AG im Wirtschaftsjahr 2010/11 ein solides operatives Ergebnis erzielt. Die Erdgaslieferungen an die Aktionäre, bestehend aus Städten und Energieversorgern in der Ostschweiz, verzeichneten mit 10,5 Terawattstunden einen Rückgang von rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie die EGO mitteilt, ist dies in erster Linie auf den milden Winter 2010/11 zurückzuführen. Der um Temperatureinflüsse bereinigte Erdgas-Absatz blieb weitgehend auf Vorjahresniveau. Der Umsatz belief sich auf knapp 600 Millionen Franken. Gemäss dem Bundesamt für Energie konnten die lokalen Versorger ohne nennenswerte Unterbrüche beliefert werden.

Die positiven Zahlen seien auf Leistungsfähigkeit und Innovation zurückzuführen, wie Erdgas Ostschweiz mitteilt. Das Unternehmen deckt rund 30 Prozent des schweizerischen Erdgasbedarfs ab. Dank eines aktiven Portfoliomanagements konnten günstige Einkaufsmöglichkeiten genutzt werden. Mit der Ausrichtung auf die erwartete Liberalisierung des Schweizer Gasmarkts seien zudem die Voraussetzungen für eine nachhaltige, starke Positionierung geschaffen. Das Unternehmen teilte im weiteren eine Rochade im Verwaltungsrat mit. Rainer Schöne, Bereichsleiter Produktmanagement Erdgas Zürich AG, ersetzt Karin Sidler. (red.)

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