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ENTSCHEID: Arbonia stösst weiteren Unternehmensteil ab

Der Bauzulieferer Arbonia plant, sich von weiteren Unternehmensteilen zu trennen. Nach dem Verkauf der Division Industriedienstleistungen will sich der Hersteller künftig auf die drei Kerndivisionen Gebäudetechnik, Fenster und Türen konzentrieren.
Arbonia ist im Umbau begriffen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Arbonia ist im Umbau begriffen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Entscheid zur Veräusserung des Bereichs Industriedienstleistungen, der konkret aus der Condecta-Gruppe besteht, sei nach einer Strategie-Überprüfung gefallen, teilt das Unternehmen am Montag mit.

Die Condecta-Gruppe ist laut den Angaben eine führende Schweizer Anbieterin von Schnellmontagekränen, Raumsystemen und Kunststoff-Sanitärtoiletten. Die Gruppe wurde im Rahmen der Looser-Übernahme als eigenständige Division in die Arbonia Gruppe überführt. Laut dem letzten Looser-Geschäftsbericht erzielte das Segment Industriebeteiligungen 2016 einen Umsatz von gut 61 Millionen Franken.

Vergangene Woche erst hatte Arbonia den Verkauf des Geschäftsbereichs Beschichtungen für insgesamt 116 Millionen Franken abgeschlossen. Der Türen− und Fensterhersteller kämpft seit einiger Zeit mit hohem Import− und Preisdruck sowie dem starken Franken. Darauf hat das Unternehmen reagiert, indem es Fertigungskapazitäten ins kostengünstigere Ausland verlegte und Teilbereiche verkaufte. Zudem wagte es mit dem Kauf der Industriegruppe Looser einen Sprung nach vorne. (sda)

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