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Emmi verdrängt Rivella vom Podest

Emmi ist neu die Nummer drei im Schweizer Soft-Drink-Markt. Starke Umsätze mit Caffè Latte und ein Rückgang bei Konkurrentin Rivella sind die Gründe.
Caffè Latte von Emmi ist hoch im Kurs (Bild: Keystone)

Caffè Latte von Emmi ist hoch im Kurs (Bild: Keystone)

Geht es um den Absatz von Soft Drinks im Schweizer Detailhandel, waren die Spitzenpositionen der dahinterstehenden Firmen in den letzten Jahren klar vergeben. 1. Coca-Cola, 2. Red Bull, 3. Rivella. Diese Hersteller sind am Schweizer Markt mit zahlreichen Marken präsent. Coca-Cola beispielsweise mit dem Valser-Sortiment, mit Fanta, Sprite, Power­ade oder dem neuen Fuse Tea. Auch Rivella ist mit der Marke Michel im Fruchtsäftemarkt tätig. Red Bull hingegen setzt in erster Linie auf die eigene Unternehmensmarke.

Nun aber mischt ein neuer Mitbewerber dieses Spitzentrio auf. Emmi hat es nach eigenen Angaben geschafft, Rivella bei den meistverkauften Soft-Getränken im Schweizer Detailhandel zu überholen. Und dies ist vor allem dank einem Produkt gelungen. «Emmi Caffè Latte liegt neu hinter Coca-Cola und Red Bull auf dem 3. Rang», schreibt die grösste Schweizer Molkerei in ihrer Hauszeitschrift «Link». Die Verkaufszahlen beruhten auf einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Nielsen.

Weit über 100 Millionen Becher pro Jahr

Bei den Milchmischgetränken ist Caffè Latte schon lange die Nummer eins. Bis heute habe man den Markt immer bei den Milchmischgetränken gesehen, wird Thomas Heller, Leiter Marketing Emmi Schweiz, zitiert. Nun möchte man im Detailhandel ein Umdenken anregen und Caffè Latte auch im gekühlten Getränkeregal zusammen mit Soft Drinks usw. anbieten. Dort habe man mehr Chancen, neue Kunden anzusprechen, heisst es im Artikel weiter.

Das erfolgreiche Milchmischgetränk der Luzerner Molkerei wird in Ostermundigen abgefüllt, und die Produktion dürfte mittlerweile ein Volumen von weit mehr als 100 Millionen Becher pro Jahr betragen. Dass Emmi Rivella den Rang abläuft, ist dabei auch vor dem Hintergrund eines schwächelnden Absatzes des Schweizer National­getränks zu sehen. «Anhaltender Preisdruck und aggressive Aktionspolitik im Handel, rückläufige Umsätze in der Gastronomie und sich verschärfende präventionspolitische Diskussionen machten der Branche zu schaffen», schrieb Rivella Ende März in einer Mitteilung.

Der gesamte Umsatz bei Rivella sank 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Millionen auf 136 Millionen Franken. Im Inland sank das Absatzvolumen der Rothrister um 1,1 Millionen auf noch 76 Millionen Liter.

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