EKT-Verlust: Regierungsrat verlangt Aufarbeitung

FRAUENFELD. Die EKT Holding AG muss infolge einer Anlage bei "Lehman Brothers" möglicherweise mit einem Verlust von 28 Millionen Franken rechnen. Der Thurgauer Regierungsrat verlangt von der EKT Holding AG einen Bericht zum Vorfall.

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Elektrizitätswerk Thurgau hat bei "Lehman Brotehrs" Geld angelegt - nun droht ein Verlust von 28 Millionen Franken. (Bild: Trix Niederau)

Elektrizitätswerk Thurgau hat bei "Lehman Brotehrs" Geld angelegt - nun droht ein Verlust von 28 Millionen Franken. (Bild: Trix Niederau)

Dieser Bericht soll eine vollständige Aufklärung über die Hintergründe des Verlusts bringen.

Anlage bei "Lehman Brothers"
Der Verwaltungsrat der EKT Holding AG hatte den Regierungsrat über den möglichen Verlust von 28 Millionen Franken infolge einer Anlage bei der konkursiten Bank „Lehman Brothers“ informiert.

Wie der Verwaltungsrat mitteilt, sind diese Anlagen vom Leiter Finanzen und Administration der EKT Holding AG auf Anraten eines externen Vermögensberaters erworben worden.

Umfassende Aufarbeitung erwartet
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau steht in Kontakt mit der EKT. Der Informationsfluss soll sichergestellt und das weitere Vorgehen abgesprochen werden. Der Regierungsrat erwartet vom Verwaltungsrat der EKT Holding AG eine vollständige und umfassende Aufarbeitung des Vorfalls. Diie bereits vom Verwaltungsrat eingeleiteten Massnahmen wie die Ausarbeitung einer externen Analyse sowie die Überprüfung des bestehenden Anlagereglements, werde begrüsst, schreibt der Regierungsrat.

Liquidität erhalten
Der Verwaltungsrates der EKT Holding AG teilte mit, der Vorfall habe keine negativen Auswirkungen auf den Strompreis im Kanton Thurgau, und die Dividendenausschüttung sei im bisherigen Rahmen gesichert. (ss.)


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