Einheitswährung unter Druck

FRANKFURT. Der Euro ist zu Beginn des neuen Jahres auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) habe die Gemeinschaftswährung belastet, hiess es aus dem Handel.

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FRANKFURT. Der Euro ist zu Beginn des neuen Jahres auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) habe die Gemeinschaftswährung belastet, hiess es aus dem Handel. Am Freitagmorgen rutschte der Euro auf 1.2035 $ und erreichte damit den tiefsten Stand seit Juni 2010. Im Laufe des letzten Jahres hatte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar knapp 12% ihres Wertes eingebüsst.

Da die Schweizerische Nationalbank zum Franken einen Euro-Mindestkurs festgelegt hat, ist der Dollar entsprechend auch gegenüber dem Franken stärker geworden. Am Freitag erreichten die beiden Währungen wieder die Parität. Am Nachmittag notierte der Dollar zeitweise bei 1.0010 und damit auf dem höchsten Stand seit November 2010. Noch im März war ein Dollar weniger wert als 88 Rp. gewesen. (sda)