Einbruch beim Maschinenexport

BERN. Schweizer Firmen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Waren ins Ausland verkauft als im Vorjahr. Die Exporte sanken im gesamten letzten Jahr um 2,6 Prozent auf noch 202,9 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung gestern mitteilte.

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BERN. Schweizer Firmen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Waren ins Ausland verkauft als im Vorjahr. Die Exporte sanken im gesamten letzten Jahr um 2,6 Prozent auf noch 202,9 Milliarden Franken, wie die Eidgenössische Zollverwaltung gestern mitteilte.

Hart traf es die Maschinenindustrie: Auf ihr Konto gehen zwei Fünftel des gesamten Exportrückgangs. Nur eine einzige Branche konnte ihre Exporte steigern: die Hersteller von Bijouterie- und Juwelierwaren. Ein grosser Teil des Exportrückgangs ist mit den tieferen Preisen zu erklären. Dementsprechend sank also der Wert der exportierten Produkte und nicht deren Menge. Der Grund ist, dass die Firmen, um trotz des starken Frankens wettbewerbsfähig zu bleiben, die Preise senkten. Preisbereinigt betrug das Exportminus nur noch 0,7 Prozent. (sda)

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