Ein Wäschekonzern gibt Gas

Alleine in St. Gallen gibt es zwei Filialen von Intimissimi und eine von Calzedonia. Der gleichnamige italienische Wäschekonzern expandiert kräftig hierzulande. Er kann dabei auf heimische Unterstützung zählen.

Sabrina Dünnenberger
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Stefan Portmann in der Intimissimi-Filiale in der St. Galler Multergasse. (Bild: Hanspeter Schiess)

Stefan Portmann in der Intimissimi-Filiale in der St. Galler Multergasse. (Bild: Hanspeter Schiess)

ST. GALLEN. Der italienische Wäschekonzern Calzedonia ist in der Schweiz auf Expansionskurs. Seit 2011 wurden über 40 Läden eröffnet – neben Calzedonia gehört auch die Marke Intimissimi zum italienischen Konzern, der weltweit mit 26 000 Angestellten 1,7 Milliarden Euro umsetzt.

Angetrieben wird die Schweizer Expansion auch von der Firma Retail Fashion Partners, der Schweizer Franchise-Partnerin von Calzedonia. Stefan Portmann, Verwaltungsratspräsident der Retail Fashion Partners, ist in der hiesigen Modebranche kein unbekanntes Gesicht: Er war Besitzer des Modehauses Schild, bevor es letztes Jahr an Globus verkauft wurde.

Nun hat sich Portmann gemeinsam mit Geschäftspartner Thomas Herbert und Calzedonia zum Ziel gesetzt, der Konkurrenz im Schweizer Wäschemarkt Marktanteile streitig zu machen. Ein Markt, der hart umkämpft ist, der laut Portmann aber gerade im Segment, das Calzedonia abdeckt, noch viel Potenzial hat.

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