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«Ein Kindheitstraum wird wahr»

Am 9. Jungunternehmerforum stand auch eine Teilnehmerin im Rampenlicht. Präsentiert wurde ein Video-Firmenporträt, für Unternehmerin Nicole Soller «ein interessantes Gefühl».
Martin Sinzig
Stephan Wettstein und Nicole Soller tauschen sich am Rande des 9. Jungunternehmerforums in Amriswil aus. (Bild: Martin Sinzig)

Stephan Wettstein und Nicole Soller tauschen sich am Rande des 9. Jungunternehmerforums in Amriswil aus. (Bild: Martin Sinzig)

AMRISWIL. «Ich bin sehr positiv überrascht, wie in kurzer Zeit ein Film entstanden ist, der meine Botschaft authentisch hinüber bringt», freut sich Nicole Soller. Die Amriswilerin wurde unter den Frühbuchern für das Jungunternehmerforum ausgelost und erhielt die Gelegenheit, zusammen mit einem Filmteam ein Video-Firmenporträt zu produzieren. Ihre Unternehmensidee hatte Nicole Soller schon lange: eine Gärtnerei. Die Beschäftigung mit Pflanzen war für sie ein Kindheitstraum, der jetzt wahr geworden ist. Entstanden ist die Pflanzwerk GmbH, die Gartenplanungen für private und für Firmenkunden, Terrassenbegrünungen sowie individuelle Bepflanzungen anbietet.

Ein langer Weg

«Es war für mich ein langer Weg», sagt Nicole Soller, und sie ist froh, dass sie durchgehalten hat. Zunächst füllte sie ihren Rucksack mit Qualifikationen. Nach der Matura absolvierte sie eine Gärtnerlehre, sammelte Praxiserfahrungen und studierte Umweltingenieurwesen. Dann gründete die Jungunternehmerin ihre Firma.

Mittlerweile beschäftigt Nicole Soller zwei Teilzeitangestellte sowie temporäre Arbeitskräfte und ist mit ihrer Firma gut unterwegs. Grösste Hürden waren administrative Fragen sowie der Aufbau eines Kundenstamms. Die Jungunternehmerin konnte dabei auch von den Erfahrungen ihres Vaters profitieren, der auch unternehmerisch tätig ist.

Hineinwachsen

Erfolg heisst für Nicole Soller, wenn sie auch ein Jahr nach dem Auftrag auf begeisterte Kunden trifft und wenn das Telefon klingelt. Kundenzufriedenheit, neue Kunden, aber ebenso Zahlen und Fakten sind für Stephan Wettstein, Geschäftsführer der Wettstein AG, einer Möbelherstellerin aus Riedt bei Erlen, wichtige Massstäbe.

Als Vertreter der dritten Unternehmergeneration hat er vor zwei Jahren die Verantwortung für den Betrieb mit 25 Mitarbeitenden übernommen. Er habe diesen Schritt immer als grosse Chance wahrgenommen. «Man wächst in seine Aufgabe hinein. Ich glaube nicht, dass man als Unternehmer geboren wird oder geboren werden muss», erklärt der 32-Jährige, der nach einer Schreinerlehre ein Ingenieurstudium absolvierte. Am Jungunternehmerforum nahm er teil, um aus Referaten zu lernen und sich mit anderen auszutauschen.

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