Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Durchbruch für Stadler in Polen

Bestellungen Der Schienenfahrzeugbauer Stadler hat in Polen gleich zwei Aufträge gewonnen. Der Gesamtwert beläuft sich auf 2,56 Milliarden Zloty (722 Millionen Franken). Für dieses Geld baut Stadler zum einen 35 Strassenbahnen für die Städtischen Verkehrsbetriebe Krakau (MPK Krakau), wobei der Vertrag eine Option auf 15 weitere Fahrzeuge enthält. Das Bestellvolumen der 50 Strassenbahnen beträgt gut 100 Millionen Franken. Zum anderen liefert Stadler 71 elektrische Triebzüge des Typs Flirt im Wert von 620 Millionen Franken an die Bahngesellschaft Koleje Mazowieckie in Masowien. Laut Stadler war dies «die bisher grösste Ausschreibung für regionale Züge in Polen».

Seit Stadler dort vor über zehn Jahren ein eigenes Werk in Siedlce und die Tochtergesellschaft Stadler Polska gegründet hat, war diese hauptsächlich im Export erfolgreich und hat erst vereinzelte Aufträge im Heimmarkt gewonnen. Nun aber habe man sich in zwei Fällen gegen die einheimische Konkurrenz durchgesetzt. Stadler-Eigentümer und Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler sagt denn auch, «das ist der Durchbruch in Polen». Und: «Weitere aussichtsreiche Ausschreibungen laufen.»

Den Strassenbahnauftrag der MPK Krakau hat Stadler zusammen mit dem polnischen Joint-Venture-Partner Solaris Bus & Coach gewonnen. Stadler Polska beschäftigt 700 Mitarbeitende und wird die Strassenbahnen und die Flirt-Züge herstellen, teils mit Schweizer Lieferanten, beispielsweise für das Aluminium. Ausserdem baut Stadler Winterthur die Drehgestelle der 71 Flirt. (T. G.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.