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Dumpingzölle gegen Mubea

RöhrenDie USA schützen mit weiteren Anti-Dumping-Massnahmen den Heimatmarkt gegen vermeintlich zu billige Importe: Das Handelsministerium verhängt Strafzölle auf die Einfuhr kalt gewalzter mechanischer Röhren. Der definitive Entscheid fällt etwa Mitte Mai 2018. Betroffen sind auch mehrere Schweizer Firmen. Namentlich genannt wird zum einen die Arboner Mubea Präzisionsstahlrohr AG, deren Produkte mit einem Strafzoll von 68,59 Prozent belegt werden. Bei der Firma handelt es sich um die frühere AFG-Arbonia-Forster-Geschäftseinheit Forster-Präzisionsstahlrohre, die 2013 von der AFG (heute Arbonia) an den deutschen Autozulieferer Mubea verkauft worden ist. Zum anderen treffen die Zölle die Aargauer Benteler Rothrist AG. Ihre Produkte werden mit einem Strafzoll von 34,15 Prozent belegt. Andere, nicht namentlich erwähnte Schweizer Metallrohrproduzenten unterliegen einer Abgabe von 36,17 Prozent. Laut US-Angaben betrug im Jahr 2016 der Handelswert der betroffenen Waren aus der Schweiz 26 Millionen Dollar. Ebenfalls mit Strafzöllen belegt werden Hersteller aus Deutschland, Italien, China, Indien und Südkorea. Laut den USA verkaufen Produzenten all dieser Länder in den USA Waren mit Preisen von bis zu weniger als einem Drittel des fairen Werts. (sda/red)

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