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Doppelzentrale wird überprüft

Lafarge-Holcim Der neue Chef des Zementkonzerns, Jan Jenisch, will die Doppelzentralen in der Schweiz und in Frankreich überprüfen, wie er in einem Inter­view mit der «NZZ am Sonntag» sagte. Aus fusionspolitischen Gründen hielt Lafarge-Holcim bisher an den Unternehmenszentralen fest. Der ehemalige Sika-Chef Jenisch rüttelt damit an der Konzession für die Franzosen bei der Fusion im Jahr 2015.

Der Hauptsitz des Konzerns sollte im St. Galler Jona sein, Paris und Zürich aber als Unternehmenszentralen behalten werden. Die bisher angekündigten Massnahmen reichten indes nicht, um ab 2019 das jährliche Sparziel von 400 Millionen Franken zu erzielen, sagte Jenisch nach dem Verlust von 1,68 Milliarden Franken im vergangenen Jahr. (sda)

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