Die Schweiz bleibt Weltmeister

Laut jüngstem Bericht des Weltwirtschaftsforums ist die Schweiz zum fünftenmal das wettbewerbsfähigste Land der Welt. Die USA rutschen auf Rang sieben.

Drucken
Teilen

GENF. Die Wettbewerbsfähigkeit zwischen Nord- und Mitteleuropa sowie Südeuropa driftet weiter auseinander. Das zeigt der Blick auf die Top 10, das zeigt auch die Tatsache, dass Italien mittlerweile hinter Panama liegt oder Griechenland sich in direkter Nachbarschaft zu Jamaika findet. Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 haben Nord- und Mitteleuropa ihre Spitzenpositionen konsolidiert, während Südeuropa zurückrutscht. Das WEF macht dafür starre Arbeitsmärkte, makroökonomische Ungleichgewichte, ungenügende Finanzierungschancen und Innovationsschwäche verantwortlich.

Die USA bleiben ein Innovationsmotor, doch beklagen Geschäftsleute neben wirtschaftlichen Schwächen auch institutionelle Mängel wie mangelndes Vertrauen in die Politik. Die bewährten Schweizer Erfolgsfaktoren laut WEF: Infrastruktur, duale Berufsausbildung, effiziente Behörden und Arbeitsmarkt, hochentwickelte Wirtschaft und Wissenschaft usw. Das WEF empfiehlt mehr Absolventen an Fachhochschulen und Unis, um die Innovationskraft zu bestärken. (T. G.)

Aktuelle Nachrichten