Die Schweiz als Gastland

HANNOVER. Der Schweizer ICT-Wirtschaft wird oft vorgeworfen, sich an internationalen Messen mit bescheidenen Auftritten kleiner zu machen, als sie in Wirklichkeit ist. An der weltgrössten Computermesse Cebit in Hannover will sich die Schweiz als Partnerland nun selbstbewusst zeigen.

Maurizio Minetti
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HANNOVER. Der Schweizer ICT-Wirtschaft wird oft vorgeworfen, sich an internationalen Messen mit bescheidenen Auftritten kleiner zu machen, als sie in Wirklichkeit ist. An der weltgrössten Computermesse Cebit in Hannover will sich die Schweiz als Partnerland nun selbstbewusst zeigen. Der Auftritt ist zehnmal grösser als in den Jahren zuvor – immerhin werden in Hannover 220 000 Besucher erwartet. Im «Swiss Pavilion» präsentieren rund 60 Schweizer Aussteller auf 1700 Quadratmetern Produkte und Dienstleistungen aus unserem Land. So zeigt zum Beispiel die ETH Zürich eine Kombination aus Zeppelin und Drohne. Auch die Ostschweiz stellt Teilnehmer, so die St. Galler Softwarefirma Adcubum oder die HSR Hochschule für Technik Rapperswil.

Während der Messewoche werden Schweizer Referenten diverse Themen der ICT-Wirtschaft beleuchten. Unternehmer, Forscher und Autoren diskutieren die Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft, Forschung und unser tägliches Leben. Die Referate kann man per Livestream verfolgen auf www.ictswitzerland.ch.

Gestern abend hat Bundespräsident Johann Schneider-Ammann zusammen mit dem deutschen Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel die Cebit eröffnet. Heute begleitet Schneider-Ammann Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihrem traditionellen zweistündigen Messerundgang.