Die neuen lauten Jungen

Immer wieder sieht man im Publikum zustimmendes Nicken oder hört kollektives Aufstöhnen, als Kerstin Bund von der Generation Y spricht. Gemeint sind damit jene lauten jungen Leute, die in der digitalisierten Welt aufgewachsen sind, 90er- Jahrgänge und gut ausgebildet.

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Immer wieder sieht man im Publikum zustimmendes Nicken oder hört kollektives Aufstöhnen, als Kerstin Bund von der Generation Y spricht. Gemeint sind damit jene lauten jungen Leute, die in der digitalisierten Welt aufgewachsen sind, 90er- Jahrgänge und gut ausgebildet. Die Generation Y heisst so, weil sie immer why, why, why (warum) fragt, weil sie bestehende Hierarchien und Verhältnisse nicht einfach als Gott gegeben ansieht. Neue Arbeitsmodelle sind gefragt. Flexible Arbeitszeiten, Arbeitszeiten, die der Mitarbeiter selbst wählen kann, die Möglichkeit, Familie und Beruf gut miteinander zu verbinden, und eine offenere Kommunikation in der Firma. Patrick Warnking, Chef von Google Schweiz, bestätigt Bunds Ausführungen. Er muss es wissen. Schliesslich gehören bei Google Schweiz fast 90 Prozent der Mitarbeitenden zur Generation Y. (bor)