Die Folge des Sündenfalls

Mit einem Bild von Adam und Eva des Altmeisters Lucas Cranach des Älteren führt Peter Spenger, Präsident der IHK St. Gallen-Appenzell in das Thema «Kann denn Wachstum Sünde sein» ein. Ulrike Landfester, Prorektorin der Uni St.

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Mit einem Bild von Adam und Eva des Altmeisters Lucas Cranach des Älteren führt Peter Spenger, Präsident der IHK St. Gallen-Appenzell in das Thema «Kann denn Wachstum Sünde sein» ein. Ulrike Landfester, Prorektorin der Uni St. Gallen, kontert mit Zara Leander und sagt: «Wirtschaftswachstum ist die Folge des Sündenfalls.» Schliesslich mussten sich Adam und Eva, erst nachdem sie aus dem Paradies geflogen seien, plötzlich selbst versorgen. Sie plädiert für ein Wachstum, das auch das Gemeinwohl mit einbezieht. Wachstumskritik könne politisch und ökonomisch auch ein Innovationstreiber sein.

Adrian Künzi, Chef der Notenstein Privatbank, bekennt sich klar zum Wirtschaftswachstum. «Wachstum ist ein natürlicher Prozess. Es lässt sich nicht aufhalten.» Wachstum wirke tendenziell stabilisierend auf die Bevölkerungsentwicklung. Ausserdem sei Wirtschaftswachstum auch die Basis für Privatbanken. Wachstum fördere die technologische Entwicklung und müsse deshalb auch nicht negativ für die Umwelt sein. (bor)

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