Didier Burkhalter bleibt gelassen

WASHINGTON. Im Rahmen seines zweitägigen Besuchs in den USA als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Bundespräsident Didier Burkhalter an einem Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden auch über den Steuerstreit gesprochen.

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WASHINGTON. Im Rahmen seines zweitägigen Besuchs in den USA als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat Bundespräsident Didier Burkhalter an einem Treffen mit US-Vizepräsident Joe Biden auch über den Steuerstreit gesprochen. Burkhalter sagte, Biden habe ihm versichert, dass eine faire Behandlung der Schweizer Banken auch im Interesse der USA sei. Das Gespräch mit Biden sei «nett und nützlich» gewesen, sagte Burkhalter. Der gestrigen Anhörung von Topmanagern der Credit Suisse um Konzernchef Brady Dougan vor dem Untersuchungsausschuss des US-Senats sah Burkhalter gelassen entgegen. Die Schweiz sei bereit, Abkommen einzugehen, um den Informationsaustausch in dieser Hinsicht zu verbessern. Das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und der USA ist zurzeit im Senat blockiert. (sda)

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