Devestition

Stadler kauft Areal in St.Margrethen von der Hiag

Basler Immobilienentwicklerin devestiert in der Ostschweiz.

Stefan Borkert
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Blick in die Fertigung im Stadler-Werk in St.Margrethen

Blick in die Fertigung im Stadler-Werk in St.Margrethen

Tobias Garcia

Die Basler Immobilienfirma Hiag, eine der grössten Grundstücksbesitzerinnen in der Schweiz, verkauft das bisher im Baurecht an Stadler abgetretene Areal in St.Margrethen mit einer Grundstücksfläche von rund 66000 Quadratmetern an den Schweizer Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das teilt die Hiag, die sich auf die Aufwertung von grossen Arealen spezialisiert hat, in einem Communiqué mit.

Das weitere Areal in St.Margrethen verbleibt demnach aber im Immobilienportfolio der Hiag. Es wird wie bisher von einem grossen Logistikunternehmen gemietet und auch als Parkplatz genutzt. Die Devestition in St.Margrethen erfolge im Rahmen der kontinuierlichen Portfolio-Optimierung, heisst es bei Hiag. Mit der Ansiedlung des neuen Kompetenzzentrums für Doppelstocktriebzüge von Stadler sei die Entwicklung des Areals für die Hiag abgeschlossen. «Der Erlös aus dem Verkauf stärkt unsere operative Schlagkraft zusätzlich zur kürzlichen Aktienplatzierung», so Hiag-­CEO Marco Feusi.