SANIERUNG
Finanzierungsprobleme: Deutsche Saurer-Firmen sind in Schieflage geraten

Volle Auftragsbücher und dennoch in wirtschaftlicher Not: Das ist momentan der Fall bei den beiden deutschen Gesellschaften des Arboner Textilmaschinenkonzerns Saurer. Die Unternehmen stecken in Insolvenzverfahren, zeigen sich aber zuversichtlich, wieder auf die Beine zu kommen. Ein Stellenabbau unter den 1840 Mitarbeitenden sei «derzeit nicht geplant». 2020 war für Saurer ein Horrorjahr.

Thomas Griesser Kym
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Saurer hat 2020 gelitten, und das spüren auch die deutschen Gesellschaften, die in Insolvenzverfahren stecken.

Saurer hat 2020 gelitten, und das spüren auch die deutschen Gesellschaften, die in Insolvenzverfahren stecken.

Bild: Mareycke Frehner

Einst war Saurer mit Hauptsitz in Arbon ein stolzer Schweizer Konzern. Dessen Lastwagen, Busse, Militärfahrzeuge und Dieselmotoren genossen Weltruf. Gegründet 1853 von Franz Saurer als Eisengiesserei, beschäftigte Saurer in den 1960er-Jahren allein in Arbon bis zu 4500 Mitarbeitende. Später, in den 1990er-Jahren, entwickelte sich Saurer zum grössten Textilmaschinenbauer der Welt.

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