Detailhandel steht unter Druck

BASEL. Dem Schweizer Detailhandel droht wegen der Frankenstärke die stärkste Umsatzeinbusse der letzten 35 Jahre. Das Forschungsbüro Bakbasel rechnet für 2015 mit einem nominalen Umsatzrückgang von 2,1% im Vergleich zum Vorjahr. Das sind 2 Mrd. Fr. weniger in den Kassen der Detailhändler.

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BASEL. Dem Schweizer Detailhandel droht wegen der Frankenstärke die stärkste Umsatzeinbusse der letzten 35 Jahre. Das Forschungsbüro Bakbasel rechnet für 2015 mit einem nominalen Umsatzrückgang von 2,1% im Vergleich zum Vorjahr. Das sind 2 Mrd. Fr. weniger in den Kassen der Detailhändler.

Aktuelle Daten zum Detailhandel des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigten erste Auswirkungen des Aufwertungsschocks, heisst es in einer Mitteilung von Bakbasel vom Donnerstag. Zwischen Januar und Mai habe sich der bereits 6 Jahre anhaltende Preiszerfall beschleunigt. Gleichzeitig sanken wegen sinkender Nachfrage die realen Umsätze. Damit lagen die nominalen Umsätze des Detailhandels deutlich unter Vorjahresniveau. Eindrücklich sei insbesondere der kräftige Nachfragerückgang im Monat Februar, der auf einen temporären Höhepunkt im Einkaufstourismus zurückzuführen sein dürfte, schreibt Bakbasel und ergänzt, dass sich der Preiszerfall im 2. Halbjahr verstärken wird. (sda)