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Detailhandel: Die Migros-Tochter Tegut macht weitere Fortschritte

Die süddeutsche Lebensmittelkette steigert ihren Umsatz und treibt die Expansion voran. Die Migros zeigt sich «sehr zufrieden», nachdem Tegut auf Vordermann gebracht worden ist.
Thomas Griesser Kym
Tegut-Supermarkt im Stuttgarter Milaneo, dem grössten Einkaufszentrum im Südwesten Deutschlands. (Bild: PD)

Tegut-Supermarkt im Stuttgarter Milaneo, dem grössten Einkaufszentrum im Südwesten Deutschlands. (Bild: PD)

Seit 2013 gehört Tegut zur Genossenschaft Migros Zürich. Damals hatte das Filialnetz der Kette, die zuvor der Familie Gutberlet gehört hatte, einen hohen Erneuerungsbedarf. Offiziell ist das Revitalisierungsprogramm per Ende 2017 abgeschlossen worden.

Migros-Zürich-Sprecher Francesco Laratta zeigt sich mit der Entwicklung und dem Geschäftsgang der süddeutschen Tochter «sehr zufrieden», und die Aussichten seien «viel versprechend».
Konkret hat Tegut 2018 mit 6800 Mitarbeitenden den Umsatz um 2,7 Prozent auf 1,035 Milliarden Euro gesteigert. In Franken gerechnet ergibt sich ein Plus von 5,8 Prozent auf 1,191 Milliarden.

Filialnetz wird weiter bereinigt und erweitert

Auf stabiler Verkaufsfläche habe man 2 Prozent mehr Kunden verzeichnet, und diese hätten im Schnitt mehr ausgegeben als im Vorjahr. Der Umsatzanteil mit Bioprodukten, für die Tegut bekannt ist, stieg von 25,4 auf 26 Prozent. Zum Vergleich: Die Migros Zürich steht bei 15,2 Prozent. Auch regionale Produkte und solche aus fairem Handel habe man mehr abgesetzt.

Tegut ist weiterhin daran, das Filialnetz zu bereinigen und zu erweitern. Vergangenes Jahr gingen sechs kleinere Standorte aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu, dafür wurden sechs Supermärkte neu eröffnet. Immer stärker dringt Tegut auch in Grossstädte vor wie Frankfurt, Mainz oder Stuttgart.

Kooperation mit Amazon kommt voran

In Stuttgart beispielsweise, wo Tegut vor fünf Jahren mit einer ersten Filiale einzog, eröffnet man kommenden Frühling den fünften Supermarkt. Insgesamt sind für 2019 acht neue Standorte geplant, gesichert sei auch der erste in München. Positiv entwickle sich die Kooperation mit Amazon. In dessen Heimlieferservice Amazon Fresh und Prime Now speist Tegut 5200 Artikel ein, davon 2000 Bioprodukte.

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