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«Der Druck für Verlagerungen hat nachgelassen»

Peter Eisenhut, Managing Partner bei der Beratungsfirma Ecopol zur Konjunktur in der Ostschweiz.
Peter Eisenhut. (Bild: PD)

Peter Eisenhut. (Bild: PD)

Als Folge der Sommerhitze haben Hersteller von Glace, Mineralwasser, Klimaanlagen usw. profitiert. Gibt es auch negative Folgen?

Die Hitze beeinträchtigt sicherlich die Produktivität der Bauarbeiter. Betroffen sind natürlich auch die Landwirte, es fehlt an Futter und Wasser für das Vieh. Eingeschränkt wird zum Beispiel auch die Stromproduktion von Wasserkraftwerken.

Der regionale Maschinenbau ent­wickelt sich laut Ihren Angaben «ausgesprochen dynamisch». Sind damit die Zeiten von Verlagerungen ins Ausland vorerst vorbei?

Ein wichtiger Grund für die zunehmenden Verlagerungstendenzen waren die überaus angespannten Margen. Inzwischen hat sich deren Situation verbessert und der Druck für Verlagerungen nachgelassen.

Der Euro ist derzeit 1.14 Franken wert. Kann die Schweizer Wirtschaft damit langfristig umgehen oder wäre eine weitere Frankenabschwächung ideal?

Ein Angebot, das derzeitige Niveau zum Euro langfristig zu halten, würde die ­Industrie wohl gerne annehmen. Denn die Hoffnungen auf einen schwächeren Franken sind wohl nicht grösser als die Befürchtungen eines erneuten Anstiegs.

Die Bauwirtschaft hat viel zu tun. Baumeister beklagen jedoch gebetsmühlenhaft hohen Margendruck.

Die Ertragslage hat sich verbessert, insbesondere im Hoch- und Tiefbau. Sie entspricht aber noch nicht den Anforderungen der Baumeister.

Nach der jüngsten Eskalation zwischen den Gewerkschaften und dem Bundesrat beim Thema der flankierenden Massnahmen ist ein institutionelles Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU in weite Ferne gerückt. Wie kommt man aus dieser Blockade heraus?

Es geht nun aus Sicht der Schweiz schlicht und einfach darum, kühlen Kopf zu bewahren, die Gespräche über die flankierenden Massnahmen ohne die Gewerkschaften weiterzuführen und kreative Ansätze zu erarbeiten.

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