DENTALBEDARF: Coltene macht mehr Profit

Vorteilhafte Wechselkurse und neue Produkte haben dazu geführt, dass Coltene mit Sitz in Altstätten mehr verkauft und mehr verdient hat.

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Der Dentalbedarfshersteller Coltene hat den Reingewinn im vergangenen Geschäftsjahr dank der freundlicheren Währungssituation um 30% gesteigert. Unter dem Strich blieben dem Unternehmen 17,3 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat schlägt der Ge­neralversammlung vom 29. März vor, die Dividende von 2.20 Fr. auf 2.70 Fr. je Aktie zu erhöhen. Neben der vorteilhaften Entwicklung der Wechselkurse hätten sich 2016 auch die zentrale Führung der weltweiten Verkaufsorganisation und der Ausbau des Marketings und des Verkaufs positiv auf das Resultat ausgewirkt. In Japan und in der Türkei hat Coltene eigene Gesellschaften eröffnet.

Den Umsatz konnte Coltene um 4% auf 160,7 Mio. Fr. steigern. In Lokalwährungen belief sich das Plus auf 2,2%. Asien sowie die Region Europa, Nahost und Afrika legten je über 7% zu, während die Verkäufe in Nordamerika um 1,2% sanken. Als Grund nennt Coltene einen Lagerabbau der Grosshändler.

Die operative Marge soll weiter zunehmen

Die grösste Zunahme erzielte Coltene in der Produktgruppe Prothetik. Hier stiegen die Umsätze um 8,5% auf 33,7 Mio. Franken. In der Endodontie (Produkte zur Behandlung des Wurzel­kanals usw.) betrug der Anstieg 4,9% auf 33,2 Mio. Franken. Beide Segmente profitierten von neu lancierten Produkten für Zahnärzte und Dentallabors.

Das Betriebsergebnis der Coltene stieg um 14,3% auf 23,3 Mio. Franken. Die operative Marge erhöhte sich damit von 13,2% auf 14,5% des Umsatzes. Die Zahl der Vollzeitstellen reduzierte sich im vergangenen Jahr um 2,7% auf 864. Mit Blick in die Zukunft hielt Coltene lediglich fest, man wolle die operative Marge in den nächsten Jahren schrittweise auf 15% steigern. (sda/T. G.)