«Den Kopf über Wasser halten»

In Sulgen hat die Hochdorf-Gruppe eine Produktionsstätte. Kommunikationschef Christoph Hug ist die Arbeit noch nicht langweilig geworden. Herr Hug, Sie sind in Ihrer Freizeit gern im Wasser. Ist das Geschäft mit Milchpulver so trocken?

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Christoph Hug Kommunikationschef Hochdorf

Christoph Hug Kommunikationschef Hochdorf

Herr Hug, Sie sind in Ihrer Freizeit gern im Wasser. Ist das Geschäft mit Milchpulver so trocken?

Ganz und gar nicht. Meine schwimmerischen Fähigkeiten helfen mir immer mal wieder, auch bei der Arbeit den Kopf über Wasser zu halten. In meinen nun über fünf Jahren bei Hochdorf hatte ich noch keinen einzigen langweiligen Tag. Als trocken habe ich das Pulvergeschäft bisher nicht erfahren.

Sie sind Präsident der SLRG Baldeggersee. Mussten Sie schon jemand vor dem Ertrinken retten?

Früher als Kursleiter war ich deutlich mehr im Wasser als heute als Präsident. Die Aufgaben sind eben anders. Früher machte ich als Rettungsschwimmer auch häufig Strandwache im Seebad Baldegg. Meinen grössten Ernsteinsatz hatte ich aber mal in einem Lager als Lagerleiter in der Westschweiz. Rasches Reagieren ist dann gefragt, wie auch im Berufsleben.

Ist denn der Ruf von Milchpulver wieder besser geworden?

Viele Leute wissen nicht, wie viele Nahrungsmittel heute Milch oder Milchbestandteile enthalten. Die wenigsten dieser Produkte werden mit frischer Milch hergestellt. Die grössten Vorteile von Milchpulver sind die lange Haltbarkeit bei Raumtemperatur, der kostengünstige Transport und die gleichmässige Qualität. Konsumenten sind immer wieder erstaunt, wenn sie hören, dass sogar Joghurt Milchpulver enthält oder dass Schokolade nicht mit frischer Kuhmilch hergestellt werden kann. Das gute Image von Käse ist auch nicht über Nacht entstanden. Wir haben also noch etwas Zeit, um am guten Image von Milchpulver zu arbeiten.

Wann und warum haben Sie zuletzt Milch aus Pulver angerührt?

So vor einem Jahr. Damals habe ich für meinen Sohn Babynahrung zubereitet.

Sie haben gesagt, dass es Ihnen nie langweilig wird. Das gilt sicher auch für die nächsten Monate. Können Sie etwas zu den Veränderungen am Standort Sulgen sagen?

Am Standort Sulgen gab und gibt es tatsächlich immer wieder Veränderungen. Beispielsweise haben wir bei einigen Linien nun auf einen Vierschichtbetrieb aufgestockt. Weil die Produktion in Sulgen weiter ansteigt, werden wir auch weiter investieren. Zum Beispiel in neue, moderne Produktionstechnologien. Der Standort Sulgen ist strategisch wichtig für die Hochdorf-Gruppe. (bor)

SG - Thema Businesslunch Besteck Gabel Serviette gedeckter Tisch bei Nett Restaurant Schützengarten (Bild: Ralph Ribi)

SG - Thema Businesslunch Besteck Gabel Serviette gedeckter Tisch bei Nett Restaurant Schützengarten (Bild: Ralph Ribi)