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Demonstration gegen Trump-Besuch

Zürich «Trump hau ab» – «Trump not welcome»: Geschätzte tausend Demonstrantinnen und Demonstranten haben gestern Abend in Zürich gegen das WEF und besonders gegen die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump protestiert. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Kurz nach 19 Uhr setzte sich der Demonstrationszug vom Helvetiaplatz in Richtung Bahnhofstrasse in Bewegung. Kaum unterwegs, wurden erste Fackeln gezündet. Es blieb aber friedlich.

Die Zürcher Stadtpolizei hatte den Anlass bewilligt und war auf Ausschreitungen vorbereitet. Zahlreiche Kastenwagen standen im Hintergrund bereit. Die Einsatzkräfte hielten sich aber zurück. An der Demonstration nahm unter anderem auch Juso-Präsidentin Tamara Funiciello teil. Sie kritisierte das World Economic Forum (WEF) als «keineswegs friedensstiftend». Nachdem eine Anti-WEF-Demo in Davos verboten worden war, unterstützten zahlreiche linke Gruppierungen den Anlass in Zürich. Unter den Demonstranten waren auch Gewerkschaftssympathisanten und Mitglieder der SP Graubünden.

Berset appelliert an Solidarität

Am Vormittag hatte Bundespräsident Alain Berset im Davoser Kongresszentrum das 48. Weltwirtschaftsforum (WEF) lanciert. In seiner Eröffnungsrede appellierte er an die Solidarität untereinander. Nur so könnten die zahlreichen Probleme in der Welt gelöst werden. Es gelte, «gemeinsam über die Zukunft unserer Gesellschaft und über die Bewegungen nachzudenken, die sie beeinflussen und bereichern», sagte Berset. Das Thema des diesjährigen Forums treffe es auf den Punkt: «Wir müssen in einer gebrochenen Welt eine gemeinsame Zukunft schaffen.» Die Herausforderungen der Gesellschaft sind laut Berset zahlreich und schwierig. In vielen Teilen der Welt herrsche Instabilität. Berset erwähnte die andauernden bewaffneten Konflikte, die Massenvertreibungen, den Terrorismus und den Klimawandel. (sda)

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