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Innovationen und Auszeichnung: De Martin im Vorwärtsgang

Neue Technologien sorgen bei der Thurgauer Oberflächenspezialistin De Martin für Wachstum und bringen ihr den Motivationspreis 2019 der Thurgauer Wirtschaft ein.
Martin Sinzig
Mit ihren Beschichtungslösungen bedient die De-Martin-Gruppe internationale Nischenmärkte. (Bild: PD)

Mit ihren Beschichtungslösungen bedient die De-Martin-Gruppe internationale Nischenmärkte. (Bild: PD)

«Wir sind überrascht und erfreut über diesen Preis», erklärt Geschäftsführer Thomas De Martin in einer ersten Reaktion auf die Auszeichnung mit dem «Thurgauer Apfel», einem Motivationspreis der Thurgauer Wirtschaft. Das sei eine grosse Ehre und Anerkennung für das Unternehmen und seine Erfolge, und diese seien wiederum Ergebnis einer starken Teamleistung, so De Martin.

Als Vertreter der dritten Familiengeneration führt Thomas De Martin das 1947 gegründete Unternehmen, das sich innerhalb der letzten Jahrzehnte zu einem international tätigen Nischenplayer entwickelt hat, wenn es um funktionelle Oberflächen geht.

«Ausgeprägte Innovationskultur»

Die Beschichtungslösungen (über 20 Einzelverfahren) finden einen breiten Kundenkreis aus der Industrie, vom Formen- und Werkzeugbau über die Elektro- und Medizinaltechnik bis zum Automobilsektor sowie zur Luft- und Raumfahrt. Der zum 21. Mal verliehene Motivationspreis der Thurgauer Wirtschaft würdigt denn auch das breite Verfahrensspektrum, das es unter Verwendung von physikalischen, elek­trochemischen und chemischen Beschichtungsverfahren möglich mache, die für das jeweilige Produkt optimale Beschichtung einzusetzen. Insbesondere lobt die Jury die ausgeprägte Innovationskultur der De Martin AG.

Neue Technologien sieht denn auch Thomas De Martin als Treiber des gegenwärtigen, starken Wachstums der De-Martin- Gruppe. Dank technologischer Alleinstellungsmerkmale sei eine hohe Marktakzeptanz vorhanden, und die Projektdichte sei hoch, betont der Geschäftsführer. Vor allem im Automobil- und Rennsport-Bereich schlage sich die De-Martin-Gruppe mit ihren Schichten und Technologien sehr gut.

«Äusserst zuversichtlich» ist De Martin deshalb für das auslaufende wie für das kommende Geschäftsjahr 2019. Vom Wachstum werde die ganze Gruppe profitieren. Sie entwickelt und produziert heute an zwei Standorten in Wängi und in Neustadt an der Aisch (Bayern, Deutschland). «Auch Wängi wird signifikant wachsen», erläutert De Martin. Gleichzeitig werde das Unternehmen seine Präsenz im Hochtechnologiesektor weiter ausbauen können. Das Familienunternehmen beschäftigt heute über 150 Mitarbeitende und investiert weiterhin kräftig in den Ausbau der Produktionskapazitäten. In Neustadt an der Aisch – dort werden in erster Linie Chemisch-Nickel-Beschichtungen angewendet – steht seit Jahres­beginn eine vollautomatisierte Hartanodisierungsanlage im Hochlauf.

Lebensdauer wird deutlich verlängert

In Wängi wurde neben einer neuen Fertigungslinie für sogenannte PVD-Schichten eine ­Beschichtungsanlage für Chemisch-Nickel-Diamant-Dispersionsschichten aufgebaut, um die starke Nachfrage nach diesen äusserst widerstandsfähigen Oberflächen zu decken. Durch den gezielten Einsatz von partikelverstärkten Beschichtungen lässt sich die Lebensdauer von hoch beanspruchten Bauteilen ­signifikant verlängern. Ebenfalls gelingt es mittels diamant­verstärkter Schichten, die Reibwerte von Übertragungselementen wie Kupplungen und Bremsen zu erhöhen und ideale Voraussetzungen für eine verlustarme Kraftübertragung zu ermöglichen.

Vier Partner für den Preis

Der 1999 erstmals verliehene «Thurgauer Apfel» als Motivationspreis der Thurgauer Wirtschaft wird von vier Partnern getragen, von der Industrie- und Handelskammer Thurgau, dem Thurgauer Gewerbeverband, der Thurgauer Kantonalbank sowie dem Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau. Die Jury besteht aus neun Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Der Preisträger erhält eine originelle Trophäe, den sogenannten Thurgauer Apfel, und einen Barbetrag von 10000 Franken. Mit dem Preis werden Unternehmen oder Unternehmensgruppen, Gemeinden, Verbände und andere Organisationen sowie in Ausnahmefällen einzelne Personen mit herausragenden Leistungen für den Wirtschaftsstandort Thurgau ausgezeichnet. (red)

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