De Martin AG gewinnt Umweltpokal

Für ihr Umweltengagement ist die Metallveredlerin De Martin AG ausgezeichnet worden. CEO Thomas De Martin kündigte weitere Investitionen in den Umweltschutz an.

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CEO Thomas De Martin, Bea Steinmann und Herbert Hauser (v. l.). (Bild: pd)

CEO Thomas De Martin, Bea Steinmann und Herbert Hauser (v. l.). (Bild: pd)

WÄNGI. Es ist bereits das siebte Mal, dass die Hauser + Walz GmbH, Beratende Ingenieure aus Flaach, einen Betrieb der Oberflächenbranche auslobt. Den Umweltpokal 2012 durfte mit der De Martin AG aus Wängi zum dritten Mal ein Ostschweizer Unternehmen empfangen.

Drei Milliarden Liter gespart

Als führendes Unternehmen der funktionellen und dekorativen Oberflächenbeschichtung sei die De Martin AG seit ihrer Gründung im Jahre 1947 dem Umweltschutz verpflichtet, erklärte Jurypräsident Herbert Hauser. Ein Beispiel dafür sei die schonende Nutzung von Wasser. Seit 1988 habe das Unternehmen durch geeignete Massnahmen über drei Milliarden Liter Trinkwasser eingespart. Damit könnte der Bedarf der Gemeinde siebeneinhalb Jahre lang gedeckt werden.

Die abwasserfreie Produktion, die vorbildliche Lagerung von Chemikalien, die Abwärmenutzung sowie die Abfalltrennung, -sammlung und -entsorgung hob Hauser als Erfolge hervor. Zudem habe sich die De Martin AG beim letztjährigen Chemieunfall vorbildlich verhalten.

Ressourcenverbrauch senken

Den Pokal nahm die Umweltschutzbeauftragte Bea Steinmann entgegen. Es sei eine besondere Genugtuung, diesen Preis zu erhalten, erklärte CEO Thomas De Martin. Das Unternehmen investiere circa zehn Prozent ihres Investitionsvolumens in den Umweltschutz. Weitere Verbesserungen seien geplant. (msi)

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