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Interview

Business Lunch: «Das nötige Fadengefühl muss man mitbringen»

Cornelia Grill ist Leiterin Berufsbildung bem Ostschweizer Textilunternehmen Sefar. Sie hat zusammen mit CEO Christoph Tobler für die Förderung des Berufsnachwuchses den Anerkennungspreis der Hans-Huber-Stiftung erhalten.
Ladina Chiara Schatz
Cornelia Grill, Leiterin Berufsbildung bei der Sefar. (Bild: PD)

Cornelia Grill, Leiterin Berufsbildung bei der Sefar. (Bild: PD)

Sie sind für die Ausbildung von 24 Lernenden zuständig. Was reizt Sie daran?

Ich betreue Auszubildende aus sechs Berufsfeldern. Da muss ich mich auf jedes Individuum neu einstellen. Das macht die Arbeit auch spannend.

Sie haben den zweijährigen Lehrgang als Textilpraktiker mitentwickelt. Weshalb braucht es diesen?

Wir hatten immer wieder Bewerber, die das nötige Faden­gefühl mitbrachten, aber deren schulische Leistungen für eine dreijährige Ausbildung nicht reichten. Mit dem neuen Lehrgang möchten wir auch solchen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz bieten.

Hätten Sie denn sonst zu wenig Lernende?

Die Sefar stellt technische Textilien her, die in industriellen Anwendungen zu finden sind. Man kennt unsere Produkte deshalb weniger. Das macht es tatsächlich schwierig, junge Leute für uns zu gewinnen.

Was tun Sie, um die Jungen trotzdem zu erreichen?

Wir arbeiten eng mit Schulen in der Region zusammen und veranstalten verschiedene Anlässe, um jungen Leuten unseren Betrieb und die Branche näherzubringen.

Was machen Sie mit dem Preisgeld?

Wir investieren weiter in Massnahmen, um Lernende für unser Unternehmen zu gewinnen.

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