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«Das Nichtstun fällt mir schwer»

Patrik Gisel ist seit einem halben Jahr Chef der Raiffeisen. Wie er mit dem langen Schatten von Pierin Vincenz umgeht, wieso er so rastlos ist und weshalb er er auch in bewegten Zeiten am Genossenschaftsmodell festhält.
Roger Braun/Thorsten Fischer
Patrik Gisel: «Kann ich einige Tage keinen Sport treiben, werde ich nervös und unleidig.» (Bild: Benjamin Manser)

Patrik Gisel: «Kann ich einige Tage keinen Sport treiben, werde ich nervös und unleidig.» (Bild: Benjamin Manser)

Herr Gisel, Sie sind seit einem halben Jahr Chef der Raiffeisen. Werden Sie noch oft auf Ihren Vorgänger Pierin Vincenz angesprochen?

Patrik Gisel: Deutlich weniger als noch zu Beginn. Als ich das Amt übernahm, war das aber sicher die Standardfrage der Medien.

Hat Sie das gestört?

Gisel: Nein, denn die Frage ist verständlich, wenn jemand wie Pierin Vincenz 15 Jahre lang die Bank geführt hat. Es erfüllt mich vielmehr mit Stolz, seine Position übernehmen zu dürfen.

Sie kennen Vincenz seit der gemeinsamen Studienzeit und waren zwölf Jahre sein Vize. Haben Sie noch Kontakt zueinander?

Gisel: Ja. Einerseits beruflich, weil wir zusammen in den Verwaltungsräten der Helvetia sowie von Leonteq sitzen. Anderseits pflegen wir auch den privaten Kontakt.

Reden Sie mit ihm auch über Raiffeisen?

Gisel: Nur indirekt. Ich bin in den Verwaltungsräten ja Vertreter der Raiffeisen, weshalb es in den Sitzungen häufig auch um die Bank geht. Direkt über die Strategie der Raiffeisen sprechen wir aber nicht. Ich muss auch sagen, dass sich Pierin Vincenz vorbildlich von der Firma gelöst hat. Er ist ein Lehrbeispiel, wie man sich nach einer langen Karriere verabschieden soll. Er hat uns nicht ein einziges Mal dreingeredet, als wir das Ruder übernahmen.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 3. April.

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