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Das Ende der NZZ-Druckerei in Schlieren ist besiegelt

ZÜRICH. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens haben Verwaltungsrat und Firmenleitung der NZZ-Mediengruppe definitiv beschlossen, die Druckerei in Schlieren zu schliessen. Das kostet dort per Mitte Jahr maximal 125 der 184 Stellen.
Thomas Griesser Kym

ZÜRICH. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens haben Verwaltungsrat und Firmenleitung der NZZ-Mediengruppe definitiv beschlossen, die Druckerei in Schlieren zu schliessen. Das kostet dort per Mitte Jahr maximal 125 der 184 Stellen. Verhandlungen über einen Sozialplan sollen unmittelbar starten. «Oberstes Ziel ist es, für möglichst viele Betroffene neue Arbeitsstellen zu finden», sagt Veit Dengler, Chef der NZZ-Gruppe. Dazu wird ein Jobcenter eingerichtet. Denkbar seien unter anderem Wechsel von Angestellten zu Tamedia, die NZZ und NZZ am Sonntag ab Mitte Jahr druckt, und gruppeninterne Versetzungen. Unter anderem werden im Druckzentrum Winkeln der zur NZZ-Gruppe gehörenden Tagblatt Medien zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, als Folge der Verschiebung eines Teils des Auftragsvolumens – wie etwa der Druck der Schaffhauser Nachrichten – von Schlieren nach Winkeln.

Die Schliessung in Schlieren erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Printauflagen, des Preiskampfes um Drittaufträge und eines Investitionsbedarfs von 10 Mio. Franken. Die Arbeitnehmervertretungen haben Vorschläge unterbreitet, wie eine Verlagerung von Druckaufträgen von der Ringier-Druckerei Adligenswil nach Schlieren oder einen temporären Verzicht auf 5% Lohn. Doch «kein anderes Szenario ist aus betriebswirtschaftlicher und strategischer Sicht der NZZ-Mediengruppe auch nur annähernd so zielführend wie die Schliessung des Druckzentrums Schlieren.» Die Gewerkschaft Syndicom kritisiert den Entscheid mit scharfen Worten.

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